zu Sozialpolitik und Ethik
                Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe

 

AKTUELL:


Nächster  Termin der Regionalgruppe OWL:
Donnerstag 02.09.2021
19.30 Uhr Garten Bohnenbachweg 15, 33617 Bielefeld


F. Bremer,
J. Blume,
J. Meier: Ökonomie ohne Menschen, Notizen zur Geschichte eines Buches



Soltauer Impulse

Deutsch

Englisch

Niederländisch

Polnisch




Soltauer

Denk-Zettel Nr.1

Denk-Zettel Nr.2

Denk-Zettel Nr.3






Schreiben eines Geschäftsführers
zu Denkzettel Nr. 6


NEU!!!





Zur UN-Kovention:
Moralisch aufwärts im Abschwung?





Nahestehende Erklärungen

Leitidee Linzer Initiative

Wiener Erklärung

Manifest Niederlande 




Veröffent-
lichungen


Diplomarbeit
Martin Osinski


Tyrannei des Gelingens
Schernus/Bremer




Kontakte

 Berlin-Brandenburg

Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe 

Regionalgruppe Schleswig-Holstein 

bundesweit

Linz (Österreich)





Mail

Impressum

Haftungsausschluss

                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Was ist die Soltauer Initiative?

                                                     
Die Soltauer Initiative ist ein überregionaler, hierarchie- und berufsgruppenübergreifender Zusammenschluss von Mitarbeitenden aus sozialen Arbeitsfeldern, entstanden zunächst vornehmlich im Bereich Psychiatrie. 

Der Initiative geht es darum, Stellung zur neoliberalen Politik mit ihren Besorgnis erregenden Auswirkungen zu nehmen. Durch diese  Politik verlieren immer mehr Menschen ihre finanzielle Existenzgrundlage. Dies betrifft vor allem diejenigen, die arbeitslos sind oder von ihrem Erwerbseinkommen nicht mehr leben können und all jene, die auf Hartz IV und Sozialhilfeleistungen angewiesen sind.  Ebenso davon betroffen sind Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderungen. Aber auch diejenigen, die in sozalen Berufen tätig sind, bekommen die Folgen der zunehmenden Ökonomisierung und den Verlust an Werten in ihrer Arbeit zu spüren.

Das erste Treffen der Initiatoren der Soltauer Inititative fand im Februar 2004 in der "Teestube" Soltau statt. Ziel war es, gangbare Wege zu suchen, sich über die gesellschaftlichen Veränderungen im sozialen Bereich öffentlich zu äußern und nachhaltig Gehör zu verschaffen. 

Nach mehreren Arbeitsschritten entstanden aus der Arbeitsgruppe die  Soltauer Impulse zu Sozialpolitik und Ethik am Beispiel psychiatrischer Arbeitsfelder. Sie wurden erstmals im April 2004  mit einer großen Zahl von Erstunterzeichnenden veröffentlicht. Die Resonanz auf die Veröffentlichung war sehr groß. Viele Rückmeldungen drückten Erleichterung darüber aus, dass genau die Punkte aufgegriffen wurden, über die an vielen Arbeitsplätzen nicht mehr offen diskutiert wird. Viele der Unterzeichnenden der Soltauer Impulse sind in Sozialberufen tätig. 

Ermutigt durch die zahlreichen Bestätigungen, dass die Inhalte vielerorts geteilt wurden, veranstaltete die Soltauer Initiative zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie (DGSP) im September 2005 eine Tagung im Rathaus Berlin Schöneberg. Ihr Titel lautete Ökonomie ohne Menschen. Aus dieser Tagung, an der etwa 300 Menschen teilnahmen, entstand u.a. die Regionalgruppe Soltauer Initiative OWL, die sich seit 2005 regelmäßig trifft, um sich sozialpolitisch in ihrem unmittelbaren Umfeld im Sinne der Impulse zu engagieren. 

Um über die Analyse der Entwicklung des Sozialabbaus in unserem Land zu weiteren Handlungsschritten zu kommen, organisierten die Soltauer Initiative und die DGSP im Juni 2006 eine Zukunftswerkstatt in Hofgeismar. Daran beteiligten sich Mitarbeitende aus sozialen Arbeitsfeldern bundesweit und über die Grenzen Deutschlands hinaus. Ein Ergebnis der Zukunftswerkstatt war eine weitere Tagung im Januar 2008 unter maßgeblicher Beteiligung der Fachhochschule Potsdam mit dem Thema  Das Soziale als Politisches Anliegen - Soziale Arbeit im Spannungsfeld zwischen Sparpolitik und Gemeinwesenorientierung. Als Ort der Tagung war sehr bewusst eine Fachhochschule gewählt worden, um vor allem auch die in der Ausbildung stehenden Menschen in der sozialen Arbeit zu erreichen.

In Österreich hat der Verein für Psychosoziale Dienste "Exit-sozial"  die Soltauer Impulse aufgegriffen, um vergleichbare Inititativen auch in Österreich zu etablieren. Dort hat sich in diesem Zusammenhang die Linzer Initiative gegründet, die Anfang 2007 die Leitidee Linzer Initiative veröffentlichte. Parallel dazu ist im Juni 2007 die  Wiener Erklärung zur Ökonomisierung und Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit veröffentlicht worden. Die niederländische Fachzeitschrift Deviant hat die Soltauer Impulse 2006 (Heft 50) in einer niederländischen Übersetzung veröffentlicht. Inzwischen liegen die Soltauer Impulse auch in englischer und polnischer Sprache vor. 

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir mit den Soltauer Impulsen Themen aufgegriffen haben, die angesichts des fortschreitenden Sozialabbaus in vielen Bereichen unserer Gesellschaft zunehmend brisant werden. 

Solidarität und soziale Gerechtigkeit stehen mehr denn je in unserer Gesellschaft zur Disposition. Die Soltauer Impulse und alle sich daraus entwickelnden Aktivitäten unserer Initiative wenden sich dagegen, diese Entwicklung widerspruchslos oder als naturgegeben hinzunehmen. 


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          


 

AKTUELL:


Soltauer Initiative zur Bundestagswahl 2021:
Habt Mut zu ZuMUTungen!!!



zum

Bundesteilhabe-
gesetz:


Christian Janßen: Das Bundesteilhabegesetz - ein Beispiel angewandter Ökonomisierung der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen?! (NEU!)


Franz Segbers:  Der Prozess der Ökonomisierung sozialer Arbeitsfelder und seine Auswirkungen auf die Arbeit der Beschäftigten (Fachtag Bethel 10.07.2021


Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes

Fritz Bremer: Bundesteilhabegesetz - 
wer wird am Ende teilhaben? Gefährdungen und Widersprüche



Sabine und Fritz Bremer: Lebenssituationen und Stimmen zum  Gesetz

Protestaktion des DPWV



5 Jahre
BIELEFELDER APPELL
- UNGEKÜRZTE FASSUNG -


Aufruf zur Unterzeichnung/Kurzversion

Medien-Dokumentation zum Bielefelder Appell

Materialien zum Bielefelder Appell




Lesenswertes:

Neu:
Berechenbares und Unberechenbares
(Renate Schernus)


Die Inklusionslüge - Behinderung im flexiblen Kapitalismus
(Uwe Becker)
Vortrag gehalten am 22.10.2015 in Bethel/Bielefeld


40 Jahre Sozialpsychiatrie - von fachlichen Fortschritten und sozialethischen Rückschritten
(Horst Börner)
Vortrag zum 40-jährigen Jubiläum von pro mente tirol in Innbruck am 17.03.16


Wirklichkeit und Vision
Widersprüche und Parallelwelten in der psychiatrischen Arbeit
(Renate Schernus)

Vortrag im Rahmen der DGSP-N Jahrestagung 2012


Einsam und verrückt!? - Psychiatrie der Zukunft in einer entsolidarisierten Gesellschaft
(Horst Börner)
Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der DGSP 2012 Jahrestagung 2012


Soziale Arbeit im Würgegriff von Ökonomisierung und Technisierung
Wider eine "Soziale Arbeit als Dienstleistung"

(Raimund Hassemer)


Wie man öffentlich über "Inklusion" spricht (und was man daraus schließen kann)
(Clemens Knobloch)
veröffentlicht auf den Nachdenkseiten




Weg mit PEPP!
- PEPP = Pauschalierendes Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik -

Hintergrundpapier

Pressemitteilung

Zitate

Fachanhörung

Koalitionsverhandlungen

Brief an Gesundheitsminister Gröhe

Pandora Pressemitteilung



Buchempfehlung:

Teilhabe in Zeiten verschärfter Ausgrenzung
Kritische Beiträge zur Inklusionsdebatte



Hier haben wir uns eingemischt...



Das gibt uns zu denken...




Mehr links als
rechts...
 Hier können Sie nach Links schauen


Poltik gegen Aussonderung
Anti-Bertelsmann 
Indymedia
AKS
Publik-Forum
Attac
Labournet
Alternative Wirtschaftspolitik
DGSP
Umwege - eigene Wege
Linzer Initiative
ExitSozial Österreich
Prof. Dr. Butterwegge
umfairTeilen
































Zurück nach oben